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Abbrand
Der Wandel von Holz zur Asche ist der Abbrand, je nach
Holzart & Menge kann er sich über etliche Stunden hinziehen. Das
Verbrennen findet in 3 Phasen statt: Zünden der Verbrennung , Austritt
und Verbrennung der brennbaren Gase, Verglühen des Kohlenstoffs.
Die gesteuerte Zufuhr von Verbrennungsluft und die Brenntemperatur
haben großen Einfluss auf den Ablauf des Vorgangs. Abgas
Abgas ist Abfall der Verbrennung, im
wesentlichen sind das Kohlenmonoxyd (CO), Kohlendioxyd (CO2),
Stickoxyd und Wasserdampf. Die Maximalmengen dieser Stoffe sind in
einer DIN-Verordnung festgelegt , sie werden bei Qualitätsöfen deutlich
unterschritten (DIN plus).
Abgasstutzen
Der Abgasstutzen des Ofens dient zur Aufnahme des
Ofenrohres, das in der Regel über dieses Bauteil gestülpt wird. Achten
Sie hier auf Dichtigkeit! Häufig kann der Stutzen wahlweise oben auf dem
Ofen (für ein Knierohr) oder an der Ofenrückseite montiert werden. Die
nicht benötigte Öffnung wird dann durch eine verschraubte Metallplatte
verschlossen Abstand
Achten Sie auf wichtige Sicherheitsabstände: Auch
Konvektionsflächen strahlen im Nahbereich kräftig Hitze ab, die
Strahlwärme , die im Türbereich durch das Glas auf den Boden
fällt ist hoch, das Abgas im Rohr ist noch sehr heiß und kann Brennbares
in der Nähe (z.B. Fachwerkbalken) entzünden. Fragen Sie vor der
Aufstellung des Ofens Ihren Schornsteinfeger. Anheizen
Anheizen will gelernt sein: Halten Sie klein gehacktes
Anmachholz bereit. Auf geknülltem Papier oder auf einem
Würfel "Kohlenanzünder" schichten Sie das Kleinholz nach Art
eines "Indianerfeuers" und zünden es an. Geben Sie dem jungen
Feuer zusätzliche Luft durch Öffnen der Aschenlade und des Rüttelrostes
und/oder der Ofentür. Der kritische Moment: Die kalte Luftsäule im
Schornstein muss nach draußen gelangen, ein Schornsteinzug muss sich
aufbauen, der Qualm der Anzündphase muss aus dem Brennraum
verschwinden. Sobald die erste kleine Glut da ist dickeres Holz nachlegen,
Zusatzluft schließen. Anschluss
Der Anschluss des Ofens erfolgt über ein Stahlrohr,
das auf den Abgasstutzen gestülpt wird und im Schornstein in eine
Wandhülse (Muffe) gesteckt wird. Reduzieren Sie den Querschnitt des
Rohres nicht, und wählen Sie besser den Anschluss oben (besseres
Brennverhalten) statt dem an der Ofenrückseite. Asche/ Aschekasten
Asche ist das Überbleibsel der Verbrennung, die Menge
hängt vom Brenngut aber auch von der Qualität des Ofens & der
Verbrennung ab. Holzasche ist guter Gartendünger. Moderne Öfen
haben Aschekästen, ein Zugeständnis an den Publikumsgeschmack: Die
Menge der Asche ist so gering, dass Sie erst nach 1 Woche den Feuerraum
von der Asche befreuen müssen (weil diese anfängt, durch die Tür
rauszurieseln). Feuer brennt besser im Aschebett als auf dem sauberen
Boden des Brennraums, die Glut wird gehalten.
Aufstellung
Da die meisten Kaminöfen fertig montiert sind (
Ausnahme Kacheln/Speckstein) , kann in der Regel ein Ofen von einem
handwerklich geschicktem Menschen selbst aufgestellt werden. Das ist zu
tun: Bohren/stemmen eines passenden Lochs an der richtigen Stelle im
Schornstein & einsetzen einer Wandhülse. Transport des Ofens per
Karre/ durch Schieben auf Pappe/ auf Rollen an den Aufstellungsort,
evtl auf eine Bodenplatte. Aufsetzen des Rohres und Einschieben des
Geräts in den Schornsteinanschluss. |